Peter Krechel Bestattungen GmbH
Tag & Nacht: (02241) 42582
Larstraße 145
Troisdorf-Sieglar
Frankfurter Straße 40
Troisdorf
Persönliche Beratung und Betreuung in
unserem Familienunternehmen seit 1886.

Häufige Fragen

Hier haben wir für Sie eine Auswahl von Fragen zusammengestellt, die uns in den Themenbereichen Tod, Trauer und Bestattung am häufigsten gestellt werden. Vielleicht ist auch Ihre Frage dabei? Ansonsten rufen Sie uns bitte immer gerne an oder schreiben Sie uns eine Mail.

Welche Materialien für Urnen gibt es?

Inzwischen gibt es viele verschiedene Modelle und auch die Formen und Materialien variieren. Metall, Keramik und Holz sind sehr oft vertreten. Wir bieten auch Urnenmodelle an, die durch die Angehörigen gestaltet werden können. Immer häufiger werden auch Urnen ausgewählt, die aus biologisch gut abbaubaren Stoffen (z. B. Zellulose) bestehen. Für Erdbestattungen müssen Urnen grundsätzlich so beschaffen sein, dass sie sich im Laufe der Jahre zersetzen. Für Aufbewahrungen in einem Kolumbarium wählt man in der Regel beständige Materialien wie z. B. Metall oder Stein aus.

Darf man eine Urne mit nach Hause nehmen?

Nein, das darf man in Deutschland nicht. Nach der sogenannten "Friedhofspflicht" muss die Urne auf dem Friedhof oder in einem Friedwald beigesetzt werden. Bei einer Seebestattung wird die Urne im Meer beigesetzt. In Holland ist es erlaubt, die Asche eines Verstorbenen in Empfang zu nehmen. Das Wiedereinführen der Urne nach Deutschland und die Aufbewahrung im privaten Bereich oder eine Beisetzung, die nicht auf einem Friedhof vorgenommen wird, stellen allerdings nach deutschem Recht eine Ordnungswidrigkeit dar.
Im persönlichen Gespräch können wir gemeinsam eine für Sie passende und individuelle Lösung entwickeln.

Wie teuer ist ein Sarg?

Särge gibt es aus vielen Holzarten, wie z. B. Ahorn, Eiche, Fichte, Kiefer etc., und wie bei einem Möbelstück bestimmen Sorte und Qualität des Holzes sowie die Verarbeitung den Preis. Beispielsweise ist ein Sarg aus Fichte oder Kiefer günstiger als ein Sarg aus Eichenholz. Die Preisspanne beginnt bei 500 EUR und reicht bis etwa 6.000 EUR für Sonderanfertigungen oder einen Sarg aus einem Edelholz. Wir bieten eine große Sargauswahl in allen Preisklassen an.

Kann man eine Trauerfeier organisieren, die ganz persönlich für den Verstorbenen gestaltet werden darf?

Selbstverständlich, das kann man. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Es ist uns wichtig, dass die Trauerfeier Ihren Wünschen entspricht und dem Verstorbenen gerecht wird. Heutzutage gibt es viele Freiräume für die individuelle Gestaltung einer Trauerfeier. Eine besondere Dekoration der Trauerhalle beispielsweise, das Aufstellen vieler Kerzen bis hin zum Zeigen von Fotos des Verstorbenen, der Einspielung von Videos oder Diashows – den Wünschen sind da keine Grenzen gesetzt. Das gilt natürlich auch für die Auswahl der Musik.

Sie haben viel mit toten Menschen zu tun. Was empfinden Sie bei der Arbeit?

Wir empfinden unsere Arbeit vor allem als eine Arbeit mit Menschen. Die Gespräche und die Beratung mit den Angehörigen sind sehr wichtig und geben auch Auskunft darüber, was der Verstorbene für ein Mensch war. Ihn zu waschen und umzukleiden ist ein Teil unserer Arbeit und bedeutet auch eine Würdigung des Verstorbenen. Respekt vor dem Menschen zu haben, ist für unsere Arbeit grundlegend.

Warum ist Bestattungsvorsorge wichtig?

Da man die Stunde seines Todes glücklicherweise nicht kennt und also auch nicht weiß, wer dann da sein wird und welche Mittel vorhanden sein werden, ist eine Bestattungsvorsorge eine gute Sache. Oft wissen die Angehörigen kaum, welche Bestattungsart und welche Grabart der Verstorbene wünschte, geschweige denn, ob er Musik wünschte oder nicht. Auch die finanziellen Mittel können schon mal eng werden, und das ist für die Hinterbliebenen besonders traurig, wenn etwa ein besonders schöner Sarg oder eine Urne nicht gekauft werden kann. Für diese und alle anderen Dinge bieten wir ausführliche Gespräche an, in denen wir alle Einzelheiten mit Ihnen durchgehen. In einem Bestattungsvorsorgevertrag legen wir die einzelnen Punkte fest, sodass Sie Sicherheit über die verbindliche Umsetzung Ihrer Wünsche haben und Ihre Angehörigen entlasten.

Dürfen wir unsere/n Verstorbene/n noch einmal sehen?

Natürlich dürfen Sie das – es ist uns sogar besonders wichtig. Sie finden hier geschmackvoll eingerichtete Abschiedsräume, zu denen Sie nach Absprache jederzeit ganz problemlos Zugang haben.

Können Sie mir Literatur zu den Themen Tod und Trauer empfehlen?

Wir bieten Ihnen eine umfangreiche Auswahl an ausgewählter Literatur in unserer Hausbibliothek. Für Eltern bieten wir ein besonderes Kinderbuch an, welches wir kostenfrei weitergeben. Auch auf unserer Webseite haben wir eine Auswahl an trost- und hilfreicher Literatur für Sie bereitgestellt. Trauerliteratur

Begleiten Sie auch Familien nicht christlicher Glaubensrichtungen?

Wir verfügen über fundierte Erfahrungen in der Begleitung von Familien aller Glaubensrichtungen. Wir kennen und achten die jeweiligen religiösen Vorschriften. Aufgrund unserer Erfahrungen haben wir bereits vor dem Integrationsrat der Stadt Troisdorf und vor verschiedenen Kirchenorganisationen referiert.

Wie kann ich mir eine Begleitung durch Ihr Bestattungshaus vorstellen?

Unsere Begleitung beginnt viel früher, als manche denken. Wir bieten umfangreiche Beratungsangebote zu einer Bestattungsvorsorge an. Im akuten Trauerfall stehen wir Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung. Sie werden zu jeder Tages- und Nachtzeit einen persönlichen Ansprechpartner unserer Familie erreichen. In unserem Familienbetrieb ist es uns besonders wichtig, dass Sie einen persönlichen Ansprechpartner haben. Er wird Sie von der Abholung des Verstorbenen bis zur Trauerfeier begleiten und in Zusammenarbeit mit Ihnen Ihren ganz individuellen Abschied gestalten. Auch nach der Beisetzung sind wir – wenn Sie es wünschen – für Sie da. Wir vermitteln bei Bedarf professionelle Hilfe zur Trauerbegleitung und stehen Ihnen dabei auch gerne persönlich zur Seite. Viele Kunden besuchen uns auch nach der Beisetzung in unseren Büros und lassen bei einem Kaffee mit uns gemeinsam das Erlebte Revue passieren; dies sind für uns immer ganz besondere Momente.

In welchem Verhältnis stehen die Bestattungsarten in Deutschland zueinander?

Im Jahr 2012: Erdbestattungen: 49,5 %; Feuerbestattungen: 50,5 %, davon ca. 2,5 % Seebestattungen.

Ich habe nur wenig Geld, aber keinen Anspruch auf eine Sozialbestattung. Was kann ich tun?

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eine Bestattung kostengünstig durchzuführen. Zusammen erarbeiten wir einen Budgetrahmen, an den wir uns schriftlich binden. Sollten Sie es wünschen, können wir Ihnen ein Ratenzahlungsangebot unterbreiten.

Wird man bei einer Erdbestattung wirklich von Würmern gefressen?

Nein, diese weit verbreitete Annahme stimmt nicht. In der Tiefe eines normalen Grabes – 1,8 Meter und tiefer – sind keine Würmer im Boden vorhanden. Würmer fressen außerdem keine menschlichen Überreste. Der Irrglaube über Würmer stammt aus einer Verwechslung mit Maden, also Fliegenlarven. Diese besiedeln den Körper, wenn er längere Zeit ohne Kühlung gelegen hat. Der eigentliche Vorgang im Grab nennt sich "Autolyse". Durch die in unserem Körper vorkommenden Mikroorganismen zur Verdauung der Nahrung zersetzt sich der Körper eines Verstorbenen von innen.

Mein Wohnort ist weit von Ihrem Unternehmen entfernt. Kann ich Sie trotzdem beauftragen oder ist ein anderer Bestatter für mich "zuständig"?

Es gibt keine "Zuständigkeiten" für Bestattungsunternehmen. Sie können sich also frei für uns entscheiden. Lassen Sie sich nicht auf ungerufene oder vermittelte Bestatter ein. Dies gilt auch für den Fall, dass ein Vertragsbestatter der Polizei Ihren Verstorbenen für weitere Untersuchungen abgeholt hat.

Was muss ich bei einem Todesfall im Ausland tun?

Rufen Sie uns einfach nur an; wir kümmern uns um alles Weitere. Wir koordinieren nach Ihren Wünschen die Überführung des Leichnams oder die Kremation im Ausland mit der anschließenden Überführung der Urne.

Braucht man für die Feuerbestattung überhaupt einen Sarg?

Ja, für die Feuerbestattung wird ein Sarg benötigt. Der Sarg ist für den Transport notwendig und ist der Hauptlieferant der Verbrennungsenergie, die für die Einäscherung notwendig ist.

Ist in einer Urne nur Asche vom Sarg enthalten?

Bei den Einäscherungstemperaturen eines Krematoriums verbrennen alle Gewebe- und Holzbestandteile. Der Sarg liefert dabei die erforderliche Energie und wird in Rauchgas umgewandelt. Übrig bleiben zum einen die nicht brennbaren Materialien des Sarges: Nägel, Schrauben und Klammern. Implantate aus Metall und der nicht brennbare Knochenkalk bleiben vom Verstorbenen übrig. Die Metalle werden durch einen Magneten entfernt, in der Urne befindet sich dann nur noch die Asche des Verstorbenen. (Diese Aussagen gelten für unser Partnerkrematorium in Braubach.)

Was passiert mit dem Zahngold des Verstorbenen bei einer Kremation? Was geschieht mit Implantaten?

Das geschmolzene Gold des Verstorbenen verbindet sich untrennbar mit dem porösen Knochenkalk. Alle Edelmetalle und eventuelle den Verstorbenen beigegebene Schmuckstücke werden mit den Aschen in die Urne verfüllt. Implantate, medizinische Stähle und Ähnliches werden nach dem Prozess der Einäscherung aus den Aschenresten entnommen, gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt. Alle Erlöse daraus werden an karitative Einrichtungen gespendet. (Diese Aussagen gelten für unser Partnerkrematorium in Braubach.)

Wird die Asche von Verstorbenen vermischt?

Nein, auf keinen Fall. Es befindet sich immer nur ein Sarg mit einem Verstorbenen in der Brennkammer. Die Asche wird nach der Einäscherung aus der Hauptbrennkammer in die Mineralisierungsstufe weitertransportiert. Dies passiert über eine Drehklappe im Boden des Etagenofens. Erst danach wird der nächste Verstorbene in die Hauptbrennkammer eingefahren. Ein eindeutiges Identifizierungsmerkmal stellt ein nummerierter Schamottstein dar. Dieser feuerfeste Stein wird bereits bei der Anlieferung in das Krematorium in den Sarg gegeben und begleitet ihn durch den gesamten Prozess der Einäscherung. Bei der Abfüllung der Asche in die Aschenkapsel wird die Registrierungsnummer des Schamottsteins mit den Daten auf dem Deckel der Urne abgeglichen. So ist eine Verwechslung ausgeschlossen. (Diese Aussagen gelten für unser Partnerkrematorium in Braubach.)

Kann ich bei der Einäscherung meines Verstorbenen dabei sein?

Ja, wir sprechen mit Ihnen und dem Krematorium einen Einäscherungstermin ab. Sie können dann dem Moment der Einäscherung beiwohnen.

Sie sprechen von einer "Ruhefrist" für Gräber. Was ist das?

Die Ruhefrist für ein Grab wird durch die örtliche Friedhofsverwaltung definiert. Sie bestimmt den festgelegten Zeitraum, innerhalb dessen eine Grabstelle eines Grabes nicht erneut belegt werden darf. Die Ruhefrist ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, in manchen Fällen sogar von Friedhof zu Friedhof. Dies ist damit zu erklären, dass durch Bodengutachten untersucht wird, wie lange der Verwesungsprozess bei der jeweiligen Bodenbeschaffenheit andauert.
Die Ruhefrist wird mit dem Neuerwerb eines Grabes für den benötigten Zeitraum erworben. Bei einer späteren Beisetzung in diesem Grab muss man lediglich die Differenz nachkaufen. Wir informieren Sie gerne über die unterschiedlichen Fristen und Verlängerungsgebühren auf den Friedhöfen im Umland.

Was passiert nach der Ruhefrist mit meinem Grab?

Bei der Antwort auf diese Frage muss man zuerst klären, um welche Art Grab es sich handelt. Besitzen Sie ein Reihengrab, kann dieses nur für einen Verstorbenen (bis auf wenige Ausnahmen) und eine einmalige Ruhefrist erworben werden. Diese Gräber werden nach Ablauf der Frist abgeräumt und zu einem späteren Zeitpunkt erneut belegt.
Handelt es sich in Ihrem Fall um ein sogenanntes Wahlgrab, ergeben sich andere Möglichkeiten: Sie haben das Wahlrecht zwischen der Aufgabe des Grabes oder dem erneuten Ankauf einer Ruhefrist, also einer erneuten Verlängerung. Wir beraten Sie dazu gerne.

Ich habe gehört, dass beim Ankleiden eines Verstorbenen Knochen gebrochen werden müssen. Stimmt das?

Diese Information gehört in den Bereich der "Märchen", die sich leider recht vielfältig um den Bereich der Bestattung ranken. Die sogenannte Leichenstarre "Rigor mortis" ist mit einem Muskelkrampf zu vergleichen. ATP – der körpereigene Stoff Adenosintriphosphat – wird nicht mehr transportiert und führt zu einer Verhärtung der Muskulatur. Schon nach wenigen Stunden führt dies zu einer Starre, die jedoch bereits nach 24 bis maximal 48 Stunden wieder abnimmt. Wie auch bei einem allseits bekannten Muskelkrampf kann die Rigor mortis durch langsames Dehnen gelöst werden. Dementsprechend wird das Ankleiden sanft und würdevoll durchgeführt.